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Pressemitteilung des Landesbetriebs Straßenbau NRW vom 07.03.2017

B55: Blindgängerverdacht nördlich der Brücke Margaretensee in Lippstadt

Bei den Vorbereitungen zu den Neubauplanungen der B55-Brücken in Lippstadt sind Blindgängerverdachtspunkte festgestellt worden. Für genauere Erkenntnisse müssen kurzfristig Sondierungsarbeiten im Verlauf der B55 "Berliner Straße" unter Teilsperrung der Bundesstraße durchgeführt werden.

Die Verstärkungsmaßnahmen an den Brücken "Lippe", "Lippeumflut" und "Margaretensee" im Zuge der B55 in Lippstadt wurden im vergangenen Jahr abgeschlossen. Parallel dazu ist mit den Vorbereitungen zu den Neubauplanungen der drei Bauwerke begonnen worden. Bei der Überprüfung des Baubereiches wurden durch die Bezirksregierung Arnsberg Verdachtspunkte auf Grundlage einer Luftbildauswertung ermittelt, die auf mögliche Blindgänger hinweisen können. Ein Verdachtspunkt liegt im Fahrbahnbereich der B55, nördlich der Margaretenseebrücke in Fahrtrichtung Rheda-Wiedenbrück. Ein Weiterer liegt auf einem westlich angrenzenden Anliegergelände. Diese Punkte müssen für weitere Beurteilungen vom Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Arnsberg sondiert werden.

Für die notwendigen Sondierungsarbeiten (circa 40 Erkundungsbohrungen) auf der Bundesstraße ist eine Einschränkung des Verkehrs erforderlich. Hierfür wird eine vorübergehende Verkehrsführung mit Einengung der Fahrbahn von vier auf einen Fahrstreifen und mittels Regelung durch eine mobile Ampelanlage eingerichtet. Es ist mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Die Erkundungsbohrungen starten am kommenden Montag (13.03.2017) und werden voraussichtlich zwei Wochen in Anspruch nehmen.

Straßen.NRW bittet schon jetzt für die zu erwartenden Behinderungen um Verständnis, die Verkehrssicherheit lässt jedoch keine andere Vorgehensweise zu.



erstellt am 08.03.2017